Das "Hobby" Feuerwehr ist bekanntermaßen eine eher ungewöhnliche Art, seine Freizeit zu verbringen. Ein Hobby, das viel persönliches Engagement und Einsatz, Eigenverantwortung, Pflichtbewusstsein und Zeit erfordert. Die vielen verschiedenen Tätigkeiten und Aufgaben, die die Feuerwehr mittlerweile übernimmt, sind oftmals nicht mehr nebenbei zu bewältigen und aufgrund der vielen Termine, Einsätze, übernommener Ämter und der 24-stündigen Einsatzbereitschaft oftmals nur schwer mit dem Privatleben zu vereinbaren. Die Bereitschaft, sich als aktives Mitglied in einer Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren und Dienst am Nächsten zu leisten, nimmt leider bundesweit seit einiger Zeit kontinuierlich ab. Zu hoch ist die tägliche Belastung im Berufsleben, um seine spärliche Freizeit noch über Maß der ehrenamtlichen Tätigkeit innerhalb einer Freiwilligen Feuerwehr hinzugeben.
Um die viele Arbeit, der sich die Kameradinnen und Kameraden täglich stellen, bewältigen zu können, muss die Belastung auf viele Schultern verteilt werden. Um dies auch zukünftig in Kelkheim sicherstellen zu können, haben sich einige Feuerwehrleute stadtteilübergreifend zusammen gefunden und die Arbeitsgruppe „SeiDabei“ ins Leben gerufen. Federführend haben Stefan Kunisch und Lukas Lankisch innerhalb der fünfköpfigen Arbeitsgruppe ein Werbekonzept entwickelt, um die interessierte Bevölkerung zu animieren, sich am aktiven Feuerwehrdienst zu beteiligen. Durch die erhofften Neueintritte versprechen sich die Kelkheimer Feuerwehren eine Entlastung der einzelnen aktiven Mitglieder und eine Entspannung der Einsatzsituationen durch eine ausreichende Personaldecke.
So kam die Idee auf, einen professionell gestalteten Werbefilm zu entwickeln, der nicht nur bei öffentlichen Veranstaltungen vorzeigbar ist, sondern auch im regulären Werbevorspann des Kelkheimer Kinos, auf den offiziellen Webseiten der Stadt Kelkheim und der Kelkheimer Wehren präsentiert werden soll.
Weiter wurde die Website www.sei-dabei.info ins Leben gerufen, die über die Werbekampagne zentral informieren soll. Dort eingehende Anfragen werden gesammelt und zeitnah an die Wehren weitergegeben. Im Anschluss werden sich die Verantwortlichen der jeweiligen Stadtteilfeuerwehr mit Interessierten in Verbindung setzen und ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen. Zudem wurden auch eine Facebookseite, ein Fotoshooting und Werbeflyer entwickelt, um die Maßnahmen nachhaltig multimedial zu unterstützen. Der eigentliche Werbefilm wurde in eine 1:30 und 2:30 Minuten langen Version geschnitten, die die Anforderungen einer Kinowerbung und eines üblichen Werbefilms abdeckt.
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